
Ein Major wird über zweiundsiebzig Löcher entschieden, mit einem Cut zur Halbzeit, deshalb zählt das Muster der Runden so viel wie die Form: Wer früh tief scored, kann trotzdem zurückfallen, sobald der Platz härter eingestellt wird. Die Platzvorbereitung bei diesem Turnier belohnt traditionell Länge und sauberes Schlagen unter Druck, mit höherem Rough und festeren Grüns als bei einem gewöhnlichen Turnier. Die Startgruppen bringen Varianz, denn beide Wellen können unterschiedliches Wetter erwischen. Bei dieser Felddichte bleiben Siegquoten lang, und der Blick geht auf Platzierungswetten, Ländergruppen und direkte Vergleiche.
Die PGA Championship ist eines der vier Majors im Herrengolf, ausgerichtet von der PGA of America und gespielt als Zählspiel über vier Runden. Das Feld gehört zu den stärksten des Sports, der Cut verkleinert es für die Schlussrunden.
Die Zusammensetzung des Feldes unterscheidet dieses Turnier von einem gewöhnlichen Wettbewerb. Neben den Tourprofis erspielt sich eine Gruppe von Clubprofis über ihre eigene Meisterschaft Startplätze, und Ausnahmeregelungen bringen frühere Sieger sowie Spieler anderer Serien ins Feld. Die ersten Startgruppen sind oft thematisch gebildet, Champions oder Landsleute zusammen, bevor die Schlussrunden nach Ergebnis neu sortiert werden und die Führenden zuletzt hinausgehen. Einsteiger achten besser auf vermiedene Bogeys als auf Birdies, denn mit festeren Grüns gewinnt das Par an Wert und Dreiputts häufen sich.
