
Die Bedingungen bestimmen in diesem Abschnitt der asiatischen Hartplatzserie viel: feuchte Luft, ein mittelschneller Belag und Partien, die meist daran hängen, wer unter Druck sein Aufschlagspiel hält. Die Setzliste schützt die großen Namen in den ersten Runden, Überraschungen fallen deshalb eher in der Mitte des Tableaus als gleich zu Beginn. Auch die Belastung zählt, denn die Spielerinnen kommen mit vielen Matches in den Beinen an, und eine späte Absage kann einen ganzen Tableau Abschnitt verändern. Satzwetten und Märkte auf die Zahl der Spiele bleiben länger spannend als reine Siegwetten.
Das Wuhan Open ist ein Hartplatzturnier der WTA Tour und gehört zur Reihe der Veranstaltungen, die im Schlussabschnitt der Saison in Asien ausgetragen werden. Gespielt wird im K.o. System über zwei Gewinnsätze, neben dem Einzel gibt es eine Doppelkonkurrenz.
Vor dem Hauptfeld wird eine Qualifikation gespielt, und wer sie übersteht, kommt bereits an die Plätze gewöhnt an, während die Gesetzten ihren Rhythmus erst suchen. Zusätzlich rücken Lucky Loser nach, eine in der Qualifikation Gescheiterte kann also mit freiem Kopf im Hauptfeld stehen. Die zu vergebenden Punkte wiegen im Rennen um das Saisonfinale und bei der Setzung für den Rest des Kalenders, Ergebnisse von hier wirken also nach. Die frühen Runden verteilen sich auf Nebenplätze, bevor sich alles im Hauptstadion bündelt.
